Hackerangriff aktuell - Tatverdächtiger festgenommen

Bereits am Sonntag hat die Polizei einen 20-jährigen Mann aus Mittelhessen vorläufig wegen des aktuellen Hackerangriffs festgenommen. Nachdem er den Hackerangriff  eingestanden hatte, ist der tatverdächtige Hacker wieder auf freiem Fuß. Es liege trotz des aktuellen Hackerangriffs kein Haftgrund vor, weil weder eine Flucht- noch Verdunkelungsgefahr vorliege, so heißt es von Seiten der Ermittlungsbehörden. Die Ermittlungsbehörden waren dem Tatverdächtigen auf die Spur gekommen, weil er bei seinem aktuellen Hackerangriff digitale Spuren hinterlassen hatte.

Hackerangriff aktuell: Tatverdächtiger ist wohl Einzeltäter
Auf einer Pressekonferenz des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden wurden weitere Details des aktuellen Hackerangriffs bekannt. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige mit einem Dritten zusammengearbeitet hat. Er ist ein Einzeltäter, der noch bei seinen Eltern lebt.

Hackerangriff aktuell: Computer sichergestellt
Der Tatverdächtige des aktuellen Hackerangriffs ist deutscher Staatsangehöriger. Bei dem Tatverdächtigen wurde ein Computer, der von Seiten des Tatverdächtigen zwei Tage vor der Durchsuchung „beiseite“ geschafft wurde, sichergestellt. Es wurde zudem ein Daten-Backup des aktuellen Hackerangriffs bei einem Shared-Hosting-Dienst aufgefunden.

Hackerangriff aktuell: Tatverdächtiger ist Amateur
Bei dem Tatverdächtigen des aktuellen Hackerangriffs handelt es sich um einen computeraffinen Menschen, der aber über keinerlei entsprechende Ausbildung verfügt. Der Mann habe sich, so das BKA, seine PC-Kenntnisse selber angeeignet. Nur so ist erklärbar, dass er nach dem Hackerangriff so schnell gefunden wurde.

Hackerangriff aktuell: Sicherheitslücken ausgenutzt
Für seine Datensammlung zum aktuellen Hackerangriff soll der Tatverdächtige diverse Sicherheitslücken ausgenutzt haben. Deshalb war es dem ihm möglich, die Daten auszuspähen. Dabei handelt es sich nicht um einen, sondern um mehrere Ausspähaktionen. Bei den Durchsuchungen habe es keine Hinweise auf eine bestimmte politische Motivation zu den Taten gegeben. Der Tatverdächtige hat sich aber nach eigenen Angaben über öffentliche Äußerungen der betroffenen Politiker, Journalisten und Personen aus dem öffentlichen Leben geärgert.

Hackerangriff aktuell: Strafbarkeit des Datenhacks
Dem Tatverdächtigen des aktuellen Hackerangriffs wird vorgeworfen, über ein inzwischen gesperrtes Twitter-Konto im Dezember zahlreiche Daten von Politikern und Prominenten veröffentlicht zu haben. Mehr als 1000 Politiker, Journalisten und Prominente sind betroffen. Das Handeln des Tatverdächtigen ist grundsätzlich strafbar nach § 202 a ff. Strafgesetzbuch.

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