DSGVO Kleinstunternehmen

DSGVO: Was gilt für Kleinstunternehmen?

 
Viele Kleinstunternehmen sehen sich bei der Umsetzung der DSGVO noch großen Herausforderungen gegenüber. Auf welche Regelungen Kleinstunternehmen verstärkt ihr Augenmerk lenken sollten, erfahren Sie nachfolgend.

Kleinstunternehmen erhalten Unterstützung bei Umsetzung der DSGVO
Auch dem Gesetzgeber und Behörden ist bewusst, dass Kleinstunternehmen vor besondere Schwierigkeiten bei der Umsetzung der DSGVO gestellt werden. Aufgrund dessen sind gemäß den Erwägungsgründen zur DSGVO „die Organe und Einrichtungen der Union sowie die Mitgliedstaaten und deren Aufsichtsbehörden dazu angehalten, bei der Anwendung dieser Verordnung die besonderen Bedürfnisse von Kleinstunternehmen zu berücksichtigen.“

DSGVO als Herausforderung für Kleinstunternehmen
Die wichtigsten Neuerungen durch die DSGVO für Kleinstunternehmen sind die veränderten Transparenzpflichten, wenn es um die Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten geht. Kleinstunternehmen müssen zudem in der Lage sein, betroffene Personen innerhalb eines Monats darüber zu informieren, welche Daten von ihnen verarbeitet werden, wie und warum.

Sonderregelungen für Kleinstunternehmer in der DSGVO
In der DSGVO werden einige abweichende Regelungen genannt, die Rücksicht auf Kleinstunternehmen nehmen, zum Beispiel bezüglich des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten. Es sollen zudem, von Verbänden Anleitungen an Kleinstunternehmen erteilt werden, mit denen sie die Vorgaben der DSGVO vereinfacht umsetzen können.

Handlungsbedarf für Kleinstunternehmen mit Online-Shop
Online-Shops müssen gemäß der DSGVO ihre Webformulare für die Eingabe persönlicher Daten anpassen. Die Übermittlung muss nach der DSGVO zwingend verschlüsselt ablaufen. Und es dürfen von Kleinstunternehmen nur Daten angefordert werden, die unmittelbar von ihnen benötigt werden.

Kleinstunternehmen müssen Internetdienste DSGVO-konform nutzen
Nutzen Kleinstunternehmen Dienste wie Google Analytics auf Ihrer Website, sollten sie prüfen, ob diese der DSGVO entsprechen. Bei E-Mail-Abonnements sollten Kleinstunternehmen ein zweifache Bestätigung (Double-Opt-in) einfügen. Cookies sollten von Kleinstunternehmen mit einer Einverständniserklärung verbunden sein, die auf dem Bildschirm erscheint. Für Werbe-Mails benötigen Kleinstunternehmen zwingend die ausdrückliche Zustimmung der Adressaten vor dem Versand.

Resch Datenschutz – Experten für DSGVO
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